Weltgebetstag

  • Beitrag veröffentlicht:15. März 2025

Am 7. März feierte der Weltgebetstag der Frauen (WGT) Premiere im Guten Haus Wahlsdorf – in diesem Jahr unter dem Motto: „wunderbar geschaffen!“ Der WGT ist mehr als nur ein Gottesdienst – und verbindet dabei Menschen über Konfessions- und Ländergrenzen hinweg. Es geht um globales Engagement, gegenseitiges Verständnis und Wissensvermittlung. Organisiert wurde der Nachmittag lokal von Brigitta Schmiedchen, die sich seit vielen Jahren in der Kirchengemeinde engagiert. Was es genau damit auf sich hat, kann sie am besten erklären.

Liebe Brigitta, wie entstand die Idee, den Weltgebetstag im Guten Haus Wahlsdorf zu veranstalten?

Der Weltgebetstag ist ein Herzenzprojekt, das ich seit vielen Jahren mit einer Gruppe von Frauen unserer Kirchengemeinde vorbereite. Leider ist das Gemeindehaus in Petkus für die Durchführung zu klein. Die Kirchen wiederum sind zu kalt, weil es eine andere Art eines Gottesdienstes ist. In der Vergangenheit feierten wir im Gutsstall. Ein toller Ort, aber im Winter eine Challenge. Und da das Gute Haus viele Möglichkeiten bietet, wurde meine Anfrage positiv beantwortet.
Für uns als Veranstaltungsteam ist dieser Ort eine hervorragende Alternative; wir haben alles, was für die Durchführung einer Veranstaltung benötigt wird.

Welches Programm erwartete die – nach den erhaltenen Rückmeldungen – begeisterten Gäste?

Der Weltgebetstag 2025 wurde von christlichen Frauen der Cookinseln vorbereitet. Jedes Jahr wird dieser Tag von Frauen eines anderen Landes organisiert, immer am ersten Freitag im März. Wir starteten mit einem länderspezifischen Willkommensgruß, „Kia Orana“, und einem Begrüßungslied. Auch das Musikrepertoire wird vom Gebetstag-Komitee kreiert. Es waren tolle, sehr temperamentvolle Lieder. Natürlich geht es auch immer um Information. Nach einer Einführung ins Thema, erfuhren die Gäste viel über die Cookinseln und speziell die Situation der Frauen im Land.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung ist das Probieren der regionalen Küche. Dazu wurden länderspezifische Gerichte vom Team vorbereitet. Unsere Gäste kommen dabei ins Gespräch, können probieren, über Probleme reden und reflektieren. Ich hoffe, dass es den Gästen gefallen hat.

Bist Du mit der Resonanz zufrieden? Denkst Du an eine Wiederholung im nächsten Jahr?

Für mich war es der erste Weltgebetstag in dieser Form nach Corona. Ich war begeistert, dass sich mehr als 30 Menschen auf den Weg gemacht haben. Vor der Pandemie begrüßten wir mehr als 50 Gäste; ich hoffe, diese Zahl irgendwann wieder zu erreichen.

Den Erfolg macht wie immer das Team aus. Und ich war sehr glücklich über die perfekte Unterstützung in der Bild- und Tontechnik, besonders, weil ich gesundheitlich angeschlagen war und das Mikrofon meiner Stimme etwas mehr Kraft gab.

Ich verbinde mit dem Weltgebetstag die Neugier für das Thema und die Menschen, für ihre Freude, aber auch ihre Sorgen. Den Erfolg dieses Tages zeigen die optimistischen Projekte, die durch die Kollekten umgesetzt werden können. Den WGT 2026 wird es auf jeden Fall geben, wenn es passt, gern wieder im Guten Haus.

Herzlichen Dank, Brigitta!